§ 1 Allgemeine Bestimmungen
1.1. Der Vertrag beinhaltet die Erbringung von Dienstleistungen im Internetbereich,
im folgenden als Inhalte bezeichnet, zwischen dem Auftraggeber, im folgenden
als der Kunde bezeichnet, und der EURoBa - Software Development, im folgenden als das Unternehmen bezeichnet. Diese AGB sind die Grundlage, auf der sämtliche Leistungen
des Unternehmens erbracht werden. Die AGB, sowie des Weiteren gesetzliche Bestimmungen,
gelten sowohl für diesen Vertrag, als auch für sämtliche weitere
Verträge des Unternehmens.
1.2. Das Recht, diese AGB, Preise sowie Leistungen und deren Beschreibungen unter
Einhaltung angemessener Ankündigungsfristen jederzeit zu ändern, bleibt
dem Unternehmen vorbehalten. Erhöhen sich Vergütungen für einen
laufenden Vertrag, so ist der Kunde innerhalb einer Frist von einem Monat berechtigt,
diesen zu kündigen. Diese Frist beginnt mit dem Zeitpunkt der Erhöhung
der Vergütung.
1.3. Alle Preise verstehen sich zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer. Die
aktuelle Preisliste ist Grundlage für die Berechnung bei Vertragsabschlüssen.
Ansprüche auf nicht aktuelle Preise aufgrund von ausgelaufenen, ehemals
geschlossenen Verträgen, veralteten Preislisten oder veralteten Werbeunterlagen
des Unternehmens, werden nicht anerkannt.
1.4. Alle Angebote des Unternehmens sind stets unverbindlich und freibleibend.
Angaben über Preise und Leistungen in gedruckter oder elektronischer Form,
die der Werbung dienen, sind ausdrücklich kein verbindliches Angebot, sondern
lediglich eine Leistungsbeschreibung. Ohne gesonderte schriftliche Garantieerklärung
werden Eigenschaften dieser Leistungen nicht zugesichert. Angebote richten sich
ohne Ausnahme an gewerbliche Kunden (einschließlich: Kommunen/Vereine). Irrtümer, Änderungen, Druckfehler
und Zwischenverkäufe werden vorbehalten.
1.5. Tritt aufgrund höherer Gewalt oder jedweder nicht vorherzusehender Ereignisse,
die das Unternehmen nicht zu vertreten hat, insbesondere, wenn diese die Erbringung
der Leistung unmöglich machen oder erschweren, eine Verzögerung ein,
so ist das Unternehmen berechtigt, die Erbringung der vereinbarten Leistung
und die Beseitigung des Hinderungsgrundes in einer unter den Umständen
angemessener Zeitspanne auszuführen. Die Laufzeit des Vertrages wird um
diesen Zeitraum verschoben. Dauert die Verzögerung länger als 2 Monate
an, so ist der Kunde berechtigt, den Vertrag mit einer Frist von 14 Tagen zu
kündigen. Dies gilt ausdrücklich nicht, wenn die Verzögerung
vom Kunden selbst herbeigeführt wurde, sei es durch Verweigerung oder Behinderung
seiner Mitwirkungspflichten, Zurückbehaltung von Unterlagen oder auf eine
andere Weise.
1.6. Vom Unternehmen genannte Termine sind unverbindlich. Anspruch auf Schadenersatzforderungen
wegen Nichteinhaltung von Terminen wird ausdrücklich ausgeschlossen.
§ 2 Durchführung des Vertrages und Vertragsgegenstand
2.1. Der vom Unternehmen angenommene und bestätigte Auftrag beschreibt die
auszuführenden Leistungen. Das Unternehmen führt Dienstleistungen
im Internetbereich aus, wie die Erstellung von Internetinhalten und die Informationsverbreitung
über das Internet. Die Inhalte basieren auf Daten und Informationen, die
der Kunde dem Unternehmen in Schrift und Bild aushändigt. Das Unternehmen
bietet keinen Internetzugang und keine Einrichtung technischer Möglichkeiten
(beispielsweise PC oder Modem) an. Zugangsgebühren zum Internet, die beim
Kunden eventuell anfallen, bzw. Kosten für Leitungen, sind nicht im Preis
enthalten und werden vom Unternehmen nicht getragen. Auszuführen sind nur
die auf dem Vertrag vereinbarten Leistungen. Leistungen, die über den geschlossenen
Vertrag hinausgehen, bedürfen eines weiteren Vertrages. Die Preise hierfür
sind der aktuellen Preisliste zu entnehmen. Darunter fallen vor allem Veränderungen,
sowie Erstellung zusätzlicher Internetinhalte, und alle weiteren, nicht
explizit vertraglich vereinbarten Leistungen. Fallen zusätzliche Kosten
zu den vereinbarten Festpreisen an, weil die Leistungen den Rahmen übersteigen,
der die erfahrungsgemäße Berechnungsgrundlage für die Festpreise
ist, so ist das Unternehmen berechtigt, den zusätzlichen Aufwand nach den
üblichen Stundensätzen eines Programmierers in Rechnung zu stellen.
Sind die Wünsche des Kunden aus technischen Gründen nicht machbar,
unrealistisch, oder zu den Konditionen, die der Kunde fordert betriebswirtschaftlich
nicht sinnvoll, so ist das Unternehmen berechtigt, den Auftrag abzulehnen, auch
wenn es sich um die Veränderungen oder Ergänzungen bestehender Inhalte
aus laufenden Verträgen zwischen dem Kunden und dem Unternehmen handelt.
2.2. Das Unternehmen ist berechtigt, Aufträge innerhalb einer Frist von 14
Tagen nach Vertragsabschluß abzulehnen. Der Kunde ist für 14 Tage
an einen abgeschlossenen Vertrag gebunden. Nach dieser Frist ist er nicht berechtigt,
abgeschlossene Verträge zu widerrufen.
2.3. Die vereinbarte Vertragslaufzeit geht aus dem zwischen dem Unternehmen und
dem Kunden geschlossenen Vertrag hervor. Wird der Vertrag nicht ordnungsgemäß
schriftlich gekündigt, so verlängert er sich um je 12 Monate. Die
Kündigungsfrist beträgt 3 Monate zum Vertragsende. Das Datum des Vertragsendes
ist das Datum des Vertragsabschlusses zuzüglich der Vertragslaufzeit.
2.4. Die Laufzeit der im Internet abrufbaren Inhalte entspricht der Vertragslaufzeit.
Die Zeit, die zwischen Netzstellung der Inhalte und Vertragsabschluß liegt,
wird bei ordentlicher Kündigung des Vertrages nach Vertragsende hinzugerechnet.
Die Netzentnahme erfolgt um diese Zeitspanne nach dem Vertragsende.
2.5. Die Vergütung der Leistung des Unternehmens ist jährlich im Voraus
zu entrichten. Die Fälligkeit beginnt mit dem Datum des Vertragsabschlußes.
Sollte im Vertrag monatliche Zahlungsweise vereinbart worden sein, so ist diese
so zahlbar, dass sie im Voraus, spätestens am 1. Kalendertag des zu
bezahlenden Monats auf dem Konto des Unternehmens eingegangen ist.
2.6. Der Kunde erhält in beiden Fällen, sowohl bei jährlicher Zahlungsweise,
als auch bei monatlicher Zahlungsweise, eine Jahresrechnung. Monatszahler erhalten
keine gesonderten, monatlichen Rechnungen. Widerspruch zu Abrechnungen muss
schriftlich innerhalb eines Monats nach Zusendung erfolgen. Ergeht der Widerspruch
nicht innerhalb dieser Frist in schriftlicher Form, so hat der Kunde die Rechnung
anerkannt.
2.7. Kommt der Kunde bei vereinbarter Ratenzahlung mit 2 Raten in Verzug, so ist
die Ratenvereinbarung aufgehoben und der Kunde ist verpflichtet, den gesamten
noch fälligen Betrag für die restliche Vertragslaufzeit sofort zu
begleichen. Diese Sofortfälligkeit tritt auch dann ein, wenn ein vereinbarter
Lastschrifteinzug widerrufen, oder ein Bankeinzug nicht eingelöst wird.
Die vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen, sowie die selbständige
Verlängerung des Vertrages bei Nichtkündigung nach §2 Artikel
2 bleibt davon unberührt.
2.8. Erbringt der Kunde seine Zahlung nicht fristgemäß, so hat das
Unternehmen das Recht, Verzugszinsen sowie eine Mahngebühr zu erheben.
Die Höhe der Verzugszinsen liegt bei 8% über dem Basiszinssatz. Die
Höhe der Mahngebühr liegt bei 15,00 EURO zuzüglich anfallender Bankgebühren
pro Mahnvorgang.
2.9. Der Kunde ist zur Zahlung auch dann verpflichtet, obwohl der Zugang zu Inhalten
und Daten im Internet nicht möglich ist, wenn: A) Dem Unternehmen auszuhändigende
Unterlagen zur Erstellung der Inhalte nicht innerhalb der vereinbarten Fristen
gestellt werden, oder der Kunde oder einer seiner Erfüllungsgehilfen die
Zustellung dieser Unterlagen durch Taten oder Unterlassungen jeglicher Art behindert
oder verzögert - B) Der Kunde mit der Zahlung im Verzug ist - C) Die Inhalte
im Wettbewerb mit dem Unternehmen stehen - D) Ein Grund zum Verdacht besteht,
das die Inhalte Rechte Dritter verletzen - E) Die Inhalte sonst wie im Gegensatz
zu den Interessen des Unternehmens oder den gesetzlichen Bestimmungen der Bundesrepublik
Deutschland stehen.
2.10. Ist der Kunde mit seinen Zahlungen, auch nach Zahlungserinnerung, weiterhin im Verzug, muss von Böswilligkeit ausgegangen werden und das Unternehmen hat das Recht, bis zur vollständigen Begleichung des Leistungsentgeltes, die Abrufbarkeit der Inhalte zu sperren.
2.11. Das Aussperren des Unternehmens,
durch selbstständige Änderung des FTP-Passworts, durch den Kunden, vor Vertragsende, ist mit einem einseitigen Vertragsbruch gleichzusetzen. Dies bewirkt die sofortige Beendigung aller Sonderkonditionen und die aktuell gültige Preisliste tritt dann wieder in Kraft.
2.12. Alle Inhalte die vom Unternehmen erstellt wurden sind und bleiben dessen geistiges Eigentum. Das Unternehmen hat das Recht, diese nach eigenem Ermessen dem Zugriff der Öffentlichkeit zu entziehen. Dies gilt im Besonderen, bei einseitigem Vertragsbruch durch den Kunden. Erst, wenn der Kunde dieses "CI" (Corporate Identity) durch eine Einmalzahlung erworben hat, tritt das Unternehmen die Rechte darauf vollständig ab. Selbst dann bedarf es der ausdrücklichen, schriftlichen Einverständniserklärung des Unternehmens, wenn diese Rechte durch den Kunden weiter veräußert werden.
§ 3 Erstellung und Inhalte
3.1. Das Unternehmen behält sich uneingeschränkt alle Entscheidungen
über technische, ablaufrelevante und programmierspezifische Details, sowie
die Vorgehensweise und Werkzeuge, mit denen Inhalte erstellt werden, vor.
3.2. Beinhaltet der Vertragsabschluss eine Beratungsleistung, so gilt folgendes
als vereinbart: Ein Berater des Unternehmens, oder ein Berater eines seiner
Erfüllungsgehilfen, erbringt dem Kunden eine einmalige Beratungsleistung.
Dieser Termin ist zeitlich auf maximal 3,5 Stunden begrenzt und ist nicht in
mehrere Termine teilbar. Anspruch auf weitere Treffen mit dem Berater bestehen
nicht. Diese sind gesondert nach dem Stundensatz eines Programmierers zu vergüten.
3.3. Die im Vertragsabschluß vereinbarten Leistungen werden vom Unternehmen
eingerichtet. Etwaige Besonderheiten und Details technischer und gestalterischer
Art müssen dem Unternehmen bei Vertragsabschluß mitgeteilt werden
und bedürfen der schriftlichen Vereinbarung auf dem Vertrag. Die Inhalte
für die Gestaltung werden dem Unternehmen vom Kunden innerhalb der vertraglich
vereinbarten Zeit vollständig, rechtzeitig und schriftlich, bzw. als Bildmaterial,
mit allen dazugehörigen Unterlagen zur Verfügung gestellt.
3.4. Der Kunde ist nicht berechtigt, Änderungsaufträge an vom Unternehmen
erstellten Inhalten an Dritte zu vergeben, es sei denn, das Unternehmen stimmt
dem schriftlich und ausdrücklich zu. Sollte der Kunde dies dennoch machen,
ist eine Vertragsstrafe von 2.500.- Euro fällig, unabhängig vom Nachweis
des tatsächlich entstandenen Schadens. Verlangt der Kunde die Herausgabe
seines FTP-Paßworts, um selbst Änderungszugang zu den Inhalten im
Internet zu bekommen, übernimmt das Unternehmen keinerlei Gewähr bezüglich
des Funktionierens der Inhalte, Abweichungen des Erscheinungsbildes der Inhalte,
bzw. die generelle Abrufbarkeit der Inhalte.
3.5. Soweit nicht anders genannt, ist der Unterzeichner verantwortlicher Ansprechpartner
des Unternehmens.
3.6. Das Unternehmen übernimmt mangels einheitlicher Standards, der für
den Internetzugriff verfügbaren Programme (Browser), der höchst unterschiedlichen
Leistungen der Hardware, Betriebssysteme und des Zugangsanbieters des Internetbenutzers,
sowie der Unterschiede der zu verwendenden Entwicklungswerkzeuge, keine Gewähr
für etwaige Abweichungen des Erscheinungsbildes, der Funktion oder der
Ladezeiten für die erstellten Inhalte.
3.7. Unterlagen, die dem Unternehmen zur Erstellung von Internetinhalten überreicht
werden, werden Eigentum des Unternehmens. Alle Inhalte, Software, Quellcodes
und Systeme, die das Unternehmen erstellt, seien sie grafisch oder Programmcode,
bzw. Teile von Programmcode, insbesondere HTML-Code, ASP-Code, Java-Applets,
Java-Scripts, Flash-Inhalte und alle anderen zu schützenden Arbeiten, sind
ausschließlich Eigentum des Unternehmens und unterliegen dem Urheberrecht.
Mit Ausnahme der vom Kunden gestellten Unterlagen ist das Unternehmen berechtigt,
alle Rechte an Erzeugnissen des Unternehmens auch auf Dritte zu übertragen.
3.8. Die Inhalte werden vom Unternehmen, oder einem vom Unternehmen beauftragten
Erfüllungsgehilfen, zum Abruf im Internet bereitgestellt. Vertragspartner
bleibt in jedem Falle das Unternehmen. Vertragliche Beziehungen zwischen dem
Kunden und dem durch das Unternehmen beauftragten Erfüllungsgehilfen entstehen
dadurch nicht. Vor der Veröffentlichung wird dem Kunden Gelegenheit gegeben,
die Inhalte zu überprüfen. Dies erfolgt je nach Ermessen des Unternehmens
durch persönlichen Besuch mit einem tragbaren Computer, auf dem die Inhalte
gespeichert sind, einer passwortgeschützten Veröffentlichung
im Internet, die nur der Kunde mit dem ihm bekannt gegebenen Passwort einsehen
kann, als Farbausdruck per Post oder als Faxübermittlung. Etwaige Beanstandungen,
wie Rechtschreibfehler oder grafische Abweichung der vereinbarten Inhalte, sind
dem Unternehmen unter der konkreten Darlegung der Erscheinungsformen schriftlich
innerhalb von 5 Tagen anzuzeigen. Ist nach dieser Frist von 5 Tagen keine schriftliche
Beanstandung des Kunden beim Unternehmen eingegangen, so gelten "die Inhalte"
als vom Kunden akzeptiert und werden im Internet veröffentlicht. Es besteht
keine Verpflichtung seitens des Unternehmens, Beanstandungen nach dieser Frist
zu bearbeiten. Beanstandungen, die nicht den vom Kunden gestellten Unterlagen
entsprechen, werden nicht ohne zusätzliche Vergütung bearbeitet. Die
Höhe der Vergütung entspricht dem üblichen Stundensatz eines
Programmierers. Berechtigte Beanstandungen haben keine Auswirkungen auf die
Zahlungsverpflichtung des Kunden oder die Laufzeit des Vertrages und berechtigen
nicht zum Vertragsrücktritt. Stellt der Kunde die Unterlagen nicht zum
vereinbarten Zeitpunkt zur Verfügung, tritt die Vergütungsverpflichtung
und die Veröffentlichung zum vertraglich vereinbarten Zeitpunkt dennoch
in Kraft.
3.9. Das Unternehmen ist nicht verpflichtet, Kontrollen bezüglich der Inhalte
des Kunden durchzuführen. Deshalb erklärt sich der Kunde mit Unterschrift
des Vertrages ausdrücklich einverstanden, im Folgenden beschriebene Regeln
zu befolgen und übernimmt die volle Verantwortung für Verstöße
dagegen. Der Kunde trägt die Verantwortung für alle Inhalte ausschließlich
selbst. Die Einhaltung von Wettbewerbsrechten, den Gesetzen der Bundesrepublik
Deutschland, insbesondere Urheber- und Eigentumsrechten an jedweder Art von
Inhalten und die Einhaltung aller anderer Rechte gegenüber Dritten hat
der Kunde zu verantworten. Der Kunde haftet dafür, dass sämtliches
Material, das dem Unternehmen für die Erstellung der Inhalte übergeben
wird, sowie die vom Auftraggeber gewünschte Internetadresse (Domain) frei
von Rechten Dritter ist, bzw. der Kunde die Einverständniserklärung
dieser Dritten hat, das Material, bzw. die Domain zu nutzen, insbesondere im
Internet zu veröffentlichen. Das Unternehmen übernimmt keinerlei Haftung
für Verletzungen oben genannter Rechte. Wird dem Kunden bekannt, dass
er die Rechte Dritte verletzt hat, hat er dies dem Unternehmen sofort schriftlich
mitzuteilen, damit es die entsprechenden Inhalte entfernen kann. Die dadurch
anfallende Arbeitsleistung wird dem Kunden zum üblichen Stundensatz eines
Programmierers in Rechnung gestellt. Der Kunde übernimmt auch die Haftung
an so genannten "Hyperlinks", sprich die Verknüpfung seiner Inhalte
mit Inhalten und Internetseiten Dritter. Alle Inhalte und die Verknüpfungen
zu oben beschriebenen rechtswidrigen Inhalten, Inhalte die gegen die Moral und
die guten Sitten verstoßen, radikale Propaganda politischer Art, pornografische
oder jugendgefährdende Inhalte und Inhalte, die Dritte beleidigen, gegen
Ihre Rechte verstoßen, oder sonst wie für das Ansehen des Unternehmens
schädlich sind, sowie Verknüpfungen (Hyperlinks) zu solchen Inhalten
sind untersagt und berechtigen das Unternehmen zur sofortigen Löschung
der Inhalte und der Kündigung des Vertrages. Das Unternehmen ist bei bekannt werden
beschriebener Verstöße berechtigt, dies ohne Abmahnung durchzuführen.
Die Verpflichtung zur Zahlung bis zum Vertragsende besteht in diesem Fall weiterhin.
3.10. Der Kunde hat das Recht seine Internetinhalte für die Zwecke der Werbung,
der papierlosen Kommunikation, sowie der Vermarktung und des Verkaufs per Internet
(E-Commerce) zu nutzen. Nach Kündigung und Ablauf des Vertrages hat der
Kunde nicht das Recht, Kopien oder Teilkopien der vom Unternehmen erstellten
Inhalte zu behalten. Dies bedarf einer ausdrücklichen schriftlichen Genehmigung
durch das Unternehmen. Weitere Rechte werden dem Kunden ohne ausdrückliche,
schriftliche Einverständniserklärung des Unternehmens nicht eingeräumt.
§ 4 Nebenbestimmungen
4.1. Der Kunde ist verpflichtet, die Passwörter, die ihm im Rahmen der
Leistungen des Unternehmens mitgeteilt werden, sorgfältig zu handhaben
und nicht an Dritte weiterzugeben. Für etwaige Schäden, die durch
die Weitergabe an Dritte oder nicht vertrauliche Handhabe entsteht, haftet der
Kunde.
4.2. Das Unternehmen ist berechtigt, Aufträge und Teile davon an Dritte weiterzugeben.
Vertragspartner des Kunden bleibt jedoch in jedem Falle das Unternehmen. Vertragliche
Beziehungen zwischen dem Kunden und dem durch das Unternehmen beauftragten Dritten
entstehen dadurch nicht.
4.3. Dem Unternehmen sind kostenlos alle erforderlichen Inhalte sowie Zugang zu
den erforderlichen Räumlichkeiten zu gewähren, insbesondere bei vereinbarten
Fototerminen oder Besprechungen. Verwehrt oder erschwert der Kunde, oder einer
seiner Erfüllungsgehilfen, den Zugang zu Räumlichkeiten, die Übergabe
von für die Erstellung der Inhalte relevanten Unterlagen, seine Pflicht
zur Mitwirkung, die Erstellung von Textinhalten oder anderer relevanter Unterlagen,
so ist das Unternehmen berechtigt, die Vergütung zu erheben, ohne die vertraglich
vereinbarte Leistung zu erbringen oder zusätzliche Vergütung zu fordern,
die durch die Verzögerung entsteht. Grundlage für die Berechnung dieser
Vergütung ist die Höhe des üblichen Stundensatzes eines Programmierers.
4.4. Der Kunde ist nicht berechtigt, Inhalte ohne ausdrückliche schriftliche
Einverständniserklärung des Unternehmens an Dritte zu verkaufen, zu
vermieten, oder sonst wie nutzbar zu machen. Sollte der Kunde dies dennoch ohne
schriftliche Einverständniserklärung des Unternehmens tun, ist das
Unternehmen berechtigt, eine Strafgebühr von 2.500,- Euro pro Vorfall zu
erheben, ohne den Nachweis für den tatsächlich entstandenen Schaden
erbringen zu müssen. Dies betrifft insbesondere ohne das Einverständnis
des Unternehmens eingerichtete Verbindungen (Hyperlinks) von Inhalten Dritter
auf Inhalte des Kunden.
4.5. Falls im Vertrag eine Umleitung papierloser Nachrichten, wie beispielsweise
E-Mails auf ein Faxgerät vereinbart wird, ist das Unternehmen berechtigt,
ab dem hundertfünfzigsten Fax pro abgeschlossenem Kalendermonat eine Faxgebühr
zu veranschlagen, die den Telekommunikationspreisen der Deutschen Telekom entspricht.
Übersteigt der maximal zu erwartende Datenverkehr aufgrund der Zugriffshäufigkeit
ein Datenvolumen von 500 Megabyte pro Monat, ist das Unternehmen berechtigt,
ein weiteres angemessenes Entgelt hierfür zu fordern.
4.6. Teilleistungen durch das Unternehmen sind, soweit nicht schriftlich anders
vereinbart, zulässig.
§ 5 Gewährleistung
5.1. Das Unternehmen haftet nicht dafür, dass die zur Einrichtung in
Auftrag gegebenen Internetadressen (Domains) noch verfügbar, oder frei
von Rechten Dritter sind.
5.2. Das Unternehmen übernimmt keine Garantie für eine hundertprozentige
Verfügbarkeit der Inhalte. Das Unternehmen übernimmt auch keine Garantie
für Leistungen, die von Kooperationspartnern und Erfüllungsgehilfen
des Unternehmens erbracht werden. Etwaige Schadenersatzansprüche für
Datenverluste oder alle anderen Fälle werden ausdrücklich ausgeschlossen.
Ausfälle der Technik jeglicher Art beim Unternehmen oder einem seiner Erfüllungsgehilfen,
berechtigen den Kunden nicht zu Schadenersatzforderungen. Das Unternehmen garantiert
dem Kunden, fachgerecht, kompetent und nach besten Kräften zu handeln,
um Ausfälle und technische Engpässe zu minimieren. Schäden übernimmt
das Unternehmen nur, wenn durch eigene Angestellte des Unternehmens vorsätzlich,
oder grob fahrlässig gehandelt wurde.
5.3. Das Unternehmen haftet nicht dafür, dass erwünschte betriebswirtschaftliche
oder werbemäßige Ziele oder Erfolge des Kunden mit Hilfe der Internetinhalte
erreicht werden.
5.4. Verträge, insbesondere Kaufverträge, die der Kunde per Internet
mit Dritten schließt, unterliegen gesetzlichen Bestimmungen, wie dem Fernabsatzgesetz
der Bundesrepublik Deutschland. Für Schäden, die dem Kunden durch
unlautere oder ungesetzliche Handlungen Dritter, die mit ihm per Internet Verträge
schließen entstehen, übernimmt das Unternehmen keine Haftung. Der
Kunde erklärt sich einverstanden, keinerlei Schadenersatzansprüche
aus solchen Vorgängen heraus vom Unternehmen zu fordern.
§ 6 Schlussbestimmungen
6.1. Das UN-Kaufrecht ist ausgeschlossen. Es gilt ausschließlich das Recht
der Bundesrepublik Deutschland. Sind beide Parteien Kaufleute, so ist der Gerichtsstand
für alle Rechtsstreitigkeiten der Sitz des Unternehmens.
6.2. Daten aus Geschäftsbeziehungen werden im Rahmen der datenschutzrechtlichen
Bestimmungen der Bundesrepublik Deutschland verarbeitet.
6.3. Alle Änderungen oder Ergänzungen zu Verträgen müssen
schriftlich erfolgen. Änderungen oder Ergänzungen zu Verträgen
per E-Mail oder mündliche Abreden sind ausdrücklich ausgeschlossen.
6.4. Sind einzelne Bestimmungen des geschlossenen Vertrages oder dieser AGB unwirksam,
so bleiben alle anderen Bestimmungen dennoch wirksam. Die unwirksame Bestimmung
ist durch eine Vorgabe zu ersetzen, die den gesetzlichen Bestimmungen entspricht.
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